Die Fluggastrechte

So machen Sie Ihr Recht zu Geld

 

Erhalten Sie mit unseren Rechtsanwälten für Fluggastrechte pauschal bis zu 600,- € Entschädigung bei Flugverspätung oder Annullierung!

 

 

Nutzen Sie am besten gleich unser Angebot und lassen Sie Ihren Fall kostenfrei durch unsere Experten für Fluggastrechte prüfen!

 

Die Rechtsanwälte Gabler & Hendel beschäftigen sich seit Jahren schwerpunktmäßig mit dem Rechtsgebiet Reiserecht und Fluggastrechte. Rechtsanwalt Gabler kann auf Erfahrungen und Spezialwissen aus zahlreichen Fällen zurückgreifen und kennt daher auch die Tricks und Taktiken der Airlines! Vertrauen Sie daher unseren Experten für Reiserecht! Rechtsanwalt Gabler setzt Ihre Ansprüche gegen zahlungsunwillige Fluggesellschaften konsequent durch! So kann Rechtsanwalt Gabler zahlreiche Erfolge gegen Airlines wie Condor, Lufthansa, TuiFly, Emirates, Vueling, KLM, Etihad Airways, die mittlerweile insolvente Air Berlin, British Airways und Co. vorweisen. Für eine Ersteinschätzung benötigt Rechtsanwalt Gabler lediglich unseren für Flugverspätung und Flugannullierung konzipierte Fragebogen, in dem unter anderem Flugdaten (z.B. durchführende Airline, Start- und Zielflughafen, Flugzeiten, Umfang der Verspätung und soweit bekannt deren Grund) sowie die relevanten persönlichen Daten abgefragt werden. Rechtsanwalt Gabler prüft Ihre Ansprüche auf Entschädigung und teilt Ihnen sodann mit, ob Sie einen Anspruch auf 250 Euro, 400 Euro oder 600 Euro haben.

Bekannt aus dem TV!

Häufige Fragen zu den Fluggastrechten

Habe ich Anspruch auf eine pauschale Entschädigung bei Verspätung oder Annullierung?

Bei Verspätung Ihres Fluges erhalten Sie dann eine Entschädigung,

  • wenn Ihr Flug unter die europäische Fluggastrechteverordnung fällt. Dies ist grundsätzlich bei Flügen mit Airlines, die Ihren Sitz in Europa haben, oder bei Flügen, die innerhalb der EU starten, der Fall. Einzelheiten zur Anwendbarkeit der Fluggastrecht-VO finden Sie hier;
  • Sie eine Ankunftsverspätung am Zielflughafen von mehr als 3 Stunden haben

und

  • keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen, d.h. keine Ursache der Verspätung gegeben ist, die nicht dem Risikobereich der Airline entstammt.

Bei einer Annullierung erhalten Sie dann eine Entschädigung,

  • wenn Ihr Flug unter die europäische Fluggastrechteverordnung fällt. Dies ist grundsätzlich bei Flügen mit Airlines, die Ihren Sitz in Europa haben, oder bei Flügen, die innerhalb der EU starten, der Fall. Einzelheiten zur Anwendbarkeit der Fluggastrecht-VO finden Sie hier;
  • Sie von der Airline nicht rechtzeitig hierüber unterrichtet wurden

und

  • keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen, d.h. keine Ursache der Annullierung gegeben ist, die nicht dem Risikobereich der Airline entstammt.
Soll ich bei einer Flugverspätung zum Anwalt gehen?

Viele Anbieter wie Flightright, Fairplane, airhelp und Co. werben im Internet damit, für Passagiere bei einer Flugverspätung oder Annullierung ab drei Stunden eine Entschädigung von 250 €, 400 € oder 600 € gegen die Fluggesellschaft durchzusetzen.

Der Nachteil hierbei: es handelt sich dabei nicht um einen Anwalt und die Kosten des Anbieters (meist in Form einer Provision von bis zu 30 %!) trägt damit nicht die Fluggesellschaft, sondern Sie als Passagier!

Das bedeutet, dass ein von einer Flugverspätung betroffener Passagier bares Geld verschenkt, wenn er zur Durchsetzung seiner Entschädigung von 250 €, 400 € oder 600 € z.B. flightright beauftragt und nicht einen Rechtsanwalt, im besten Fall natürlich einen auf Flugverspätung spezialisierten Rechtsanwalt!

 

Was kostet mich der Rechtsanwalt bei einer Flugverspätung/Annullierung?

Im besten Fall bleibt die Beauftragung einer Rechtsanwaltskanzlei für Sie kostenfrei. Die Kosten des Rechtsanwalts hat in den meisten Fällen die Airline zu übernehmen. Es gibt grundsätzlich zwei Konstellationen, in denen die Airline die Kosten des Rechtsanwalts zu übernehmen hat:

  1. Die Airline befindet sich in Verzug: Die Airline befindet sich dann in Verzug, wenn Sie bereits die Airline zur Zahlung aufgefordert haben, die Airline aber Ihrer Zahlungspflicht nicht nachgekommen ist. In diesem Fall muss die Airline, wenn eine grundsätzliche Entschädigungspflicht besteht, auch die Kosten für einen von Ihnen beauftragten Rechtsanwalt übernehmen.

Tipp: Um die Airline in Verzug zu setzen, kontaktieren Sie hierzu selbst die Airline online oder schriftlich und fordern diese unter Angabe Ihrer Flugnummer und Passagierdaten zur Zahlung auf. Geben Sie Ihre Bankdaten an und setzen Sie eine Zahlungsfrist von maximal 2 Wochen.

  1. Basierend auf Art. 14 II Fluggastrechte-VO hat der BGH zuletzt entscheiden, dass die Airline jedem Passagier bei Verspätung oder Annullierung einen schriftlichen Hinweisauszuhändigen hat, in dem die Regeln für Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen gemäß der Verordnung dargelegt werden. Dies erfolgt unserer Erfahrung nach in vielen Fällen nicht.In diesem Fall hat die Airline ebenfalls die Rechtsanwaltskosten des Passagiers zu erstatten. Zudem hat der BGH entschieden, dass die Beweislast für die Erteilung des schriftlichen Hinweises die Airline trifft. Die Airline müsste in Ihrem Fall also konkret beweisen, dass Sie einen solchen schriftlichen Hinweis erhalten haben, d.h. wann, wo und wie Ihnen der Hinweis erteilt wurde. Dass dies der Airline in sehr vielen Fällen nicht gelingt, liegt auf der Hand.

Sollte in Ihrem Fall ausnahmsweise die Airline nicht verpflichtet sein, die Kosten unserer Beauftragung zu übernehmen, so liegen die Kosten eines Rechtsanwalts in sehr vielen Fällen aber immer noch unter denen der Fluggasthelferportale! Sie fahren daher in den allermeisten Fällen mit der Beauftragung eines Rechtsanwalts deutlich besser!

Häufige Fragen zu außergewöhnlichen Umständen

Wann liegt ein außergewöhnlicher Umstand vor?

Macht ein Passagier bei der Airline wegen Verspätung oder Annullierung einen Entschädigungsanspruch nach der europäischen Fluggastrechteverordnung geltend, lehnen Airlines solche Ansprüche häufig mit der pauschalen Begründung ab, es lägen „außergewöhnliche Umstände“ vor. Zwar ist es richtig, dass eine Airline von der Pflicht zur Zahlung des Entschädigungsanspruchs bei Annullierung oder Flugverspätung befreit ist, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, jedoch müssen diese tatsächlich vorliegen und nicht nur von der Airline behauptet werden. Erfahrungsgemäß „bluffen“ Airlines häufig mit behaupteten außergewöhnlichen Umständen. Für den Passagier ist es dabei wichtig zu wissen, wann überhaupt ein außergewöhnlicher Umstand vorliegen kann. Zudem ist es oftmals entscheidend, dass die Airline den außergewöhnlichen Umstand beweisen muss. Dies ist ein für den Passagier nicht zu unterschätzender Vorteil.

Zunächst gilt generell, dass ein außergewöhnlicher Umstand nur dann vorliegt, wenn es sich um ein Geschehen handelt, das

  • nicht Teil der normalen Ausübung der Tätigkeit einer Airline ist

und

  • von der Airline tatsächlich nicht zu beherrschen ist.

Das bedeutet: ist eine Ursache für eine Verspätung oder eine Annullierung nicht von der Airline beherrschbar, muss mit diesem Ereignis aber typischerweise bei der Durchführung eines Fluges gerechnet werden, so handelt es sich nicht um einen außergewöhnlichen Umstand und die Airline muss zahlen!

Liegt bei einem technischen Defekt ein außergewöhnlicher Umstand vor?

Grundsätzlich handelt es sich bei einem technischen Defekt nicht um einen außergewöhnlichen Umstand.

Handelt es sich bei schlechtem Wetter um außergewöhnliche Umstände?

Gewitter, schlechte Wetterlage, Schneefall oder sonstige widrige Wetterbedingungen können zu einem außergewöhnlichen Umstand führen, wobei die Betonung auf „können“ liegt. In sehr vielen Fällen greifen Airlines wie Lufthansa, Eurowings, Easyjet etc. darauf zurück, gegenüber dem Passagier ohne nähere Begründung die schlechte Wettersituation für die Verspätung oder Annullierung verantwortlich zu machen. Das schlechte Wetter stellt dann nach Ansicht der Airline einen außergewöhnlichen Umstand dar. Grundsätzlich stellen jedoch Wetterbedingungen nur dann außergewöhnliche Umstände dar, wenn die Wettersituation aus dem üblichen und zu erwartenden Ablauf des Luftverkehrs herausragt. Außergewöhnliche Umstände liegen daher nach einem Urteil des Amtsgericht Frankfurt nur dann vor, wenn die Wetterlage dazu geeignet war, den Luftverkehr einer oder mehrerer Airlines ganz oder teilweise zum Erliegen zu bringen.

Dies bedeutet im Einzelnen, dass mit einem Gewitter aufgrund deren Häufigkeit gerechnet werden muss. Ein Gewitter stellt damit in sehr vielen Fällen kein außergewöhnliches Ereignis dar. Schneefall und tiefe Temperaturen können bspw. in Südspanien einen außergewöhnlichen Umstand begründen, nicht jedoch in Mittel- oder Nordeuropa, da hier regelmäßig mit derartigen Wettersituationen gerechnet werden muss.

Sind „Restriktionen der Flugsicherung“ außergewöhnliche Umstände?

Die Airline Lufthansa verweist in seinen pauschalen Ablehnungsschreiben an die Passagiere häufig von „Restriktionen der Flugsicherung“ und lehnt eine Zahlung an den Passagier ab. Auch andere Airlines wie Easyjet, Condor, Eurowings, etc. verweisen ebenso gerne auf nebulöse Begrifflichkeiten wie „Restriktionen der Flugbehörde“ oder „Maßnahmen der Flugsicherheitsbehörden“. Die hinter diesen abstrakten Begriffen stehenden Gründe sind derart verschieden, dass bei diesen stets im Einzelfall geprüft werden muss, ob ein außergewöhnlicher Umstand vorliegt.

Da diese Behauptungen für den Passagier besonders schwer nachvollziehbar sind, nutzen Airlines diese Ausreden häufig, obwohl tatsächlich kein solcher Grund für eine Verspätung oder Annullierung vorhanden ist.

Da diese Gründe zumeist nicht mehr als „außergewöhnlich“, sondern als im Flugbetrieb erwartbar/wahrscheinlich anzusehen sind, dürften sich in vielen Fällen die Ausreden der Airlines als substanzlos erweisen. Letztlich muss auch die Airline die außergewöhnlichen Umstände nachweisen. Der Passagier braucht insofern nichts weiter zu machen, als hartnäckig zu bleiben und eine Klage einzureichen. Spätestens vor Gericht muss die Airline dann die „Hosen runter lassen“.

Außergewöhnlicher Umstand, wenn die Crew nicht einsatzfähig ist?

Die Erkrankung eines Crew-Mitglieds ist nach der Rechtsprechung des Landgericht Darmstadt kein außergewöhnlicher Umstand, da derartige Gründe dem Risikobereich der Airline zugeordnet sind.

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Michael Gabler
Rechtsanwalt
Stephan Hendel
Rechtsanwalt
Maximilian Kaltenegger
Rechtsanwalt

Bei Fragen zur Entschädigung bei Flugverspätung oder Annullierung stehen Ihnen unsere Anwälte kostenlos zur Verfügung.